WER SCHMETTERLINGE LACHEN HÖRT, DER WEISS WIE WOLKEN SCHMECKEN

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BIOLOGEN-ROMANTIK V

ich weiß, ich weiß, ich habe diesen blog in lezter zeit wieder sehr vernachlässigt, doch nun hat das warten ein ende! ab heute werde ich wieder meine literarischen ergüsse im internet zum besten geben.

also, es ist einiges passiert in den leztten wochen und um die weniger intelligenten leser nicht zu verwirren, wollen wir nun mal chronologisch bleiben, darum erwähne ich jetzt kurz was sich in sachen biologen-romantik getan hat:

ICH HABE EINE NACHT MIT DEM TASCHENTYPEN, DER GAR NICHT TASCHE HEISST, VERBRACHT. ENDLICH!

aber da die gesamte geschichte im moment gerade weniger aktuell ist und ich mal wieder ganz andere männergschichten zu berichten habe (ich befürchte ich steuere gerade in ein neues doppel-dreifach?-vierfach??-leben...), lass ich das thema tasche für den moment mal sein. nur für den moment. spätestens am wochenende wird auch das hier zu lesen sein, unsere gemeinsame nacht mit allen schmutzigen details aber im moment habe ich eher das bedürfnis, das das aktuelle chaos in meinem leben zum besten zu geben, weswegen ich jetzt auch gleich damit anfange einen neuen eintrag zu fabrizieren...

27.7.07 00:41


GZSZ IST NICHTS GEGEN MEIN LEBEN

kennt ihr das, ihr liegt faul auf der couch, die eine hand in der hose im al-bundy-style, bierchen in der anderen, während ihr das höchst anspruchsvolle vorabendprogramm von RTL genießt... in diesen genuss bin ich durch den einfachen umstand gekommen, dass meine fernbedienung leider unerreichbar weit weg auf dem couchtisch lag, zumindest unerreichbar in diesem absolut müden, beinahe komatösen zustand. abgesehen davon hätte ich wie erwähnt auch gar keine hand frei gehabt.

also lag ich da, vor mich hin dämmernd, während sich diese musik ("ich seh in dein herz...." ) ganz langsam von meinem ohr tief in mein hirn drängte und mich veranlasste, meine müden augen zu öffnen. es war monate her, dass ich das lezte mal gute zeiten schlechte zeiten (kurz gzsz wie es die kenner, die ganz coolen und ich aus tipp-faulheit nennen) gesehen hatte, aber seltsamerweise scheint seitdem nichts mehr passiert zu sein, denn alles war wie immer, die gleichen darsteller, die gleichen sinnentleerten geschichten...

und ich fragte mich, wieviel so ein gzsz-autor denn wohl verdienen würde und ob es RTL nicht billiger haben könnte, wenn sie einfach mein leben verfilmen würden, denn egal wie unrealistisch und übertrieben pseudo-spannend gzsz auch sein mag - es ist nichts gegen mein derzeitiges leben! also, RTL-personalchef, wenn du das ließt, gib mir ein zwei bier, nen hunni und ausreichend kippen und ich liefer euch täglich neue, wesentlich spannendere geschichten, die im moment von folgenden dingen handeln würden:

  1. ein date mit einer internetbekanntschaft die sich im krassen widerspruch zur realität im nachhinein nur als äußerst fotogen herausgestellt hat. fotogen. sonst aber auch nichts.
  2. der selben internetbekanntschaft, die mittlerweile in einer mischung aus verliebtheit, selbstmorddrohungen und beschimpfungen mein leben verkompliziert
  3. einem absoluten absturz-vernichtungs-besäufnis das mich erstens an meíner nettigkeit, zweitens an meiner beziehung und drittens an meiner mentalen gesundheit zweifeln lässt
  4. einem stalker, der offenbar viel über mich weiß. zu viel. gruslig viel. der meine freunde per mail über mich ausquetscht und von dem keiner weiß wer er ist. noch nicht. heute abend bin ich des rätsels lösung einen entscheidenden schritt näher gekommen.
  5. meinem traummann, der nicht nur überaus heiß aussieht sondern zudem unglaublich nett und offensichtlich schwer in mich verliebt ist. mein traummann, der gerade dann auftaucht, wenn ich gerade dabei bin mit meinem freund zusammenzuziehen ...
  6. meine falsche internetidentität, die mittlerweile enttarnt wurde und zwar ausgerechnet von taschentyps freund, wobei sich aber zufällig herausgestellt hat dass wir uns sehr sympathisch sind. seeehr sympathisch...

aber da die wahrscheinlichkeit, dass RTL sich tatsächlich entschließt aus meinem leben eine daily soap zu produzieren, werden die oben erwähnten verkomplizierungen meines sonst so schön gemütlichen lebens in kürze hier in aller ausführlichkeit zu lesen sein...

27.7.07 01:42


DER IRRE UND DIE WIRKLICHKEIT

wie versprochen hier nummer 1 der zahlreichen in meinem letzten eintrag angekündigten verkomplizierungen meines (liebes-)lebens...

wie in meinen zugegeben schon relativ alten einträgen über mein früheres doppelleben zu lesen ist, habe ich schon damals festgestellt, dass es nicht besonnders klug ist, im internet auf männerfang zu gehen... und auch nicht einfach, wenn man nichts ahnend nachts allein als frau einen chatroom betritt und plötzlich unmengen von nachrichten braungebrannter, sportlicher, baluäugiger männer erhält, selbstverständlich gebildet, nett, reich, groß und bestens bestückt. abgesehen davon dass ich es nicht unbedingt für die glücklichste art halte, ein gespräch zu beginnen, indem man(n) von seinem nicht nur besten sondern auch unglaublich großen stück berichtet, frage ich mich (wie vermutlich die gesamte weibliche hälfte der weltbevölkerung auch) arum man diesen muskulösen männnermodels nie in der realität begegnet...

und wo wir auch gerade beim thema sind: liebe männer, nur weil ihr mir von euren fantastischen 25cm und mehr erzählt (in welcher einheit messt ihr eigentlich?? in inch??), heißt das nicht, dass ich vor gier zerfließe also spart euch die frage, wie feucht ich bin

aber zurück zum eigentlichen thema: offensichtlich besteht da eine große dirkrepanz zwischen realität und internet, was ich lezten samstag wieder einmal entsetzt feststellen musste.

jaja, aus fehlern wird man angeblich klug. angeblich. auf mich trifft das definitiv nicht zu. ich habe diesmal zwar nicht im chat aber dennoch im internet einen vermeindlich netten jungen mann kennen gelernt, inderm er mir eine saudämliche und unfreundliche nachricht geschrieben hat. aus den anfänglichen beleidigungs-mails entwickelte sich bald eine ziemlich nette -ich sags mal altmodisch- brieffreundschaft und nachdem wir uns einige monate lang ganz herrvorragend verstanden haben, habe ich irgendwann einmal "zufälllig" erwähnt, wo ich an besagtem samstag hingehen werde, wo man sich dann ja mal "zufällig" über den weg laufen könnte.

also saß ich lezten samstag dann auch "zufällig" mit dem regal und dem püppchen in der entsprechenden lokalität, während wir bei einem bierchen nach dem herrn internetbekanntschaft ausschau hielten. allerdings wurde meine wahrnehmung gestört durch 3 andere männer die bei uns am tisch saßen, denn bei einem von ihnen erkannte ich: "doch, ich habe tatsächlich einen bestimmten männertyp. IHN!" und selbstverständlich galt meine aufmerksamkeit plötzlich auch nur noch diesem tätowierten, lustigen und netten prachtexemplar von mann, aber das ist eine andere geschichte.

ein tritt in mein schienbein holte mich in die realität zurück. das püppchen hatte den jenigen entdeckt, nach dem ich gar nicht mehr ausschau hielt. muskulös, nett, gutaussehend, so hatte er auf seinen fotos gewirkt. auf seinen fotos. er war durchaus fotogen, aber offenbar war das auch alles. die grausame wirklichkeit setzte sich dann auch gleich neben mich, diese kleine, häßliche, seltsam riechende wirklichkeit und begrüßte mich mit einer seltsam unmännlichen stimme. nett war er ja, nur wesentlich unlustiger als in seinen mails, welche übrigens auch den vorteil hatten, dass uns, wenn ich sie laß, ca. 20km trennten.

nun aber kam mir der junge mann, der übigens wirklich sehr jung, sehr unmännlich wirkte, ziemlich nah. zu nah, denn er rutschte immer weiter in meine richtung, so dass ich schon fast befürchten musste, den kleinen bald auf meinem schoß zu haben, darum war ich auch heilfroh, als alle anderen endlich aufstehen und reingehen wollten. 

als wir dann da standen, schwankend, da das bier schon begann zu wirken, stellte ich fest, dass mein taummann, nennen wir ihn einmal wiesel (was selbstverständlich wie immer einen grund hat, nämlich den dass er beinahe so hieß wie ein anderes tier), auch noch gut einen kopf größer war als ich, was ihn nocheinmal wesentlich attraktiver machte, falls das möglich ist. es entwickelte sich auch bald eine erstaunlich gute unterhaltung zwischen uns beiden, während mein internetirrer mir hinterherdackelte und mich umkreiste wie ein häßlicher satellit.

ich will nicht, dass der eindruck entsteht, dass ich so oberflächlich bin, denn das stimmt nicht. ich hatte mich vorher monatelang fantastisch mit ihm verstanden und wenn er in wirklichkeit auch nur annähernd so lustig gewesen wäre wie in seinen mails, dann wäre es mir egal gewesen wie er aussieht. aber das war er nunmal nicht. nicht nur, dass er ununterbrochen äußerst unlustig war, sondern auch dieses mir zu nahe kommen, dieses an mir rumtätscheln... es passte einfach überhaupt nichts...

als er sich endlich ein neues bier holen ging, kam es wie es kommen musste. mittlerweile drinnen, sah ich das wiesel mit seinen freunden am rand stehen, tätowiert, tanzend, mit bier in der hand und kippe im mund, wie er zu mir hergrinste. und in diesem moment war es klar. wir gingen aufeinander zu und küssten uns, und es war nicht seltsam, nicht unerwartet, ohne diesen küssen-wir-uns-jetzt-oder-küssen-wir-uns-nicht-moment, denn es war einfach alles klar... und es war wunderbar... ich vergaß die welt um mich herum, die realität mit samt ihrer häßlichen späßchen wie meinem internetirren und genoss die musik, die küsse, seinen fantastischen geruch...

fernab der realität, in diesem wunderbaren traum, kam mir auch nicht der gedanke, dass der internetirre auch wieder mit seinem neuen bier zurück kommen würde. er tat es auch nicht, denn er sah dass er störte...

29.7.07 15:40


MAN HAT MIR ALKOHOL INS BIER GEATN

wie die überschrift schon vermuten lässt, benötige ich dringend eine gute entschuldigung für letzten samstag und diesen satz finde ich in dieser situation ziemlich treffend

in meinem letzten eintrag habe ich ja schon begonnen, von dieser ereignisreichen nacht zu berichten, darum hier nochmal die kurzfassung des bisher erzählten:

nachdem ich wieder einmal den fehler begangen hatte, einer übrigens wirklich fotogenen internetbekanntschaft zu verraten, wo ich an diesem abend meine bestandenen klausuren begießen würde, stellte ich erstaunt bis erschrocken fest, dass der betreffende herr wirklich fotogen war. fotogen. sonst nichts. die häßliche, kleine realität des gutaussehenden bildes sezte sich auch sofort neben mich, als er mich entdeckte, und begrüßte mich mit einer merkwürdig unmännlichen stimme. es stellte sich ebenfalls herraus, dass er (außer vielleicht abgesehen von seiner stimme) nicht halb so lustig war wie seine emails, die übirgens zudem den vorteil hatten, dass uns ca. 20km trennten, wenn ich sie laß. die vorzüge dieses sicherheitsabstands lernte ich an diesem abend zu schätzen, denn die wenigen zentimeter, die uns auf dieser bierbank noch trennen, schrumpften minütlich, sodass ich befürchten musste, den kleinen bald auf meinem schoß zu haben. diese unfreiwillige nähe gab mir außerdem auch die gelegenheit, zu bemerken, dass er einen eigenwilligen geruch verströmte, der übrigens erstaunlich gut zu seiner stimme passte.

während ich mal wieder überrascht über die erstaunliche diskrepanz zwischen internet und wirklichkeit grübelte, machte ich noch eine andere interessante entdeckung. bisher war ich immer der ansicht, dass ich keinen bestimmten typ mann hatte. bisher, denn mein typ mann, DER typ mann, die absolute perfektion saß mir an diesem abend gegenüber, lachend, rauchend, tätowiert und unbeschreiblich cool. (obwohl "cool" nicht das trifft, was ich damit ausdrücken will. aber vermutlich gibt es einfach kein passennderes wort...)

da der regen an diesem abend (wie gewöhnlich auch) ziemlich nass war, beschlossen wir, hinein zu gehen, was mich vermutlich im letzten moment davor rettete, wirklich bald jemanden auf meinem schoß sitzen zu haben. als ausgleich entschied er sich aber offenbar, mich fortan zu umkreisen wie die erde die sonne.

auf dem weg in die halle bemerkte ich, wie der boden unter mir verdächtig schwankte. anscheinend gab es gerade wieder eines dieser schlimmen erdbeben, die mit erstaunlicher regelmäßigkeit jeden samstag abend auftraten.

der alkohol, den mir sicherlich heimlich jemand ins bier getan hatte, schärfte aber nicht nur meine sinne bezüglich des bebenden bodens, ich konnte sogar, und dies übrigens nicht zum ersten mal, die drehung der erde live sehen und spüren, was mich sehr faszinierte.

draußen traf ich noch ein paar leute, mit denen ich mich unterhielt, bis der regen mir zu nass wurde, bzw. bis mir vermutlch aufgrund meines wenig spannenden gesprächspartners, wieder bewusst wurde, dass regen nass war. mein häßlicher satellit war gerade bier kaufen gegangen, also ergriff ich die chance und betrat den dunklen, lauten, vollen raum, in der hoffnung ihm so zu entkommen.

ich beobachtete kurz ein wenig amüsiert die hüpfenden, tanzenden, headbangenden leute, und plötzlich, mittend in der menge, sah ich ihn, tanzen, tätowiert, bier in der hand, kippe im mund, wie er zu mir her grinste. ich war noch nie so froh darüber, doppelt zu sehen, wie in diesem moment....

ich grinste zurück. und auf einmal war alles klar. wir gingen aufeinander zu und küssten uns, ganz ohne hollywood-romantik, ohne kribbeln, ohne aufregung, ohne diesen unerträglich langen küssen-wir-uns-jetzt-oder-nicht-moment, wir küssten uns einfach, einfach weil es irgendwie genauso sein musste, um die schwankende, laute welt wieder ins gleichgewicht zu bringen, die mir mitsamt ihrer makabren späßchen wie meinem internet-irren, plötzlich ganz egal wurde.

als unser kuss zu ende war, während dem die zeit stehen geblieben und doch schrecklich schnell vergangen war, wurde es gerade hell und im grauen, kalten licht des morgens, der kühlen luft und durch die tatsache, dass ich seit stunden aufgrund der fremden zunge in meinem mund keinen schluck mehr getrunken hatte, wurde ich wieder nüchtern.

die zu-mir-oder-zu-dir-frage und mein dramatisch gesunkener pegel weckten mich aus meinem traum. ich wollte nicht mit zu ihm. er war zwar perfekt aber er war nicht der perfekte abschluß für diesen abend.

wir machten uns gemeinsam auf den heimweg, und während wir so diskutierten, ich ihm erklärte wie müde ich war und dass ich beim sex (und allgemein bei jeder gelegenheit bei der ich mich hinlegen könnte) mit sicherheit auf der stelle einschlafen würde, was garantiert peinlich für uns beide wäre, dass ich gerade gerne ein kamel hätte, dass ich auf keinen fall mitkommen würde usw., standen wir plötzlich in seiner wohnung.

das kondom, das da so demonstrativ auf seinem nachtkästchen lag, irritierte mich komischerweise einen moment lang und ich wunderte mich. dann wurde mir das offensichtliche klar, worüber ich bisher nie nachgedacht hatte, nämlich dass ein dermaßen perfekter, süßer und lustiger kerl sicher an keinem samstag alleine nach hause geht. komisch, dachte ich, dass das kondom mich so überrascht hatte. ich musste lachen, gab ihm einen letzten kuss und ging amüsiert nach hause.

ich wusste, dass er sich nie wieder melden würde, das wir uns vermutlich überhaupt nie wieder sehen würden und es störte mich nicht im geringsten. es kam mir vor, wie ein schöner traum, aus dem man gut gelaunt erwacht und ihn im laufe des tages wieder vergisst.

doch so war es nicht. denn geich am nächsten tag klingelte mein handy. mein traum war dran...

aber das ist eine andere geschichte, seltsam, kompliziert und in kürze hier zu lesen.

31.7.07 01:18





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