WER SCHMETTERLINGE LACHEN HÖRT, DER WEISS WIE WOLKEN SCHMECKEN

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FREAKS UND SCHMETTERLINGE

ich glaube von diesem samstag vor einigen wochen, an dem das püppchen, das regal und ich mit der tasche und einem freund von ihm (nennen wir ihn mal völlig sarkasmus-frei das genie) in unserer üblichen samstag-abend-lokalität waren, habe ich bisher immer noch nicht berichtet, und für den moment tut das, abgesehen davon, dass ich das genie an diesem tag zum ersten mal gesehen habe, auch nichts zur sache.

einige wochen später kamen wir beide dann durch ziemlich komplizierte und verwirrende umstände zufällig über icq ins gespräch, zum ersten mal übrigens, denn an jenem erwähnten samstag abend hatte ich nur augen für die tasche und habe mit ihm kaum ein wort gewechstelt. damals habe ich auch keine veranlassung dazu gesehen, denn ehrlich gesagt hielt ich ihn für das paradebeiispiel eines freaks - mathestudent, optisch gar nicht mein fall, mit der überaus seltsamen tasche befreundet, und am schlimmsten: er spielte schach! wobei man dazu sagen muss, schach ist interessant und ich finde es eher bewundernswert, wenn jemand gut spielt, aber doch bitte nicht in einer disothek!!!

also, kein wunder, dass ich den herren doch ziemlich komisch fand (und zwar nicht auf eine niedlich-interessante weise wie die tasche zum beispeil, sondern nur einfach freakig-merkwürdig)

alles änderte sich, als wir uns dann wie gesagt über icq unterhielten. ich lernte ihn als überaus intelligenten (wenig üerraschend) aber auch fürchterlich witzigen menschen kennen (sehr überraschend), der keineswegs meinem klischee von einem schachspielenden mathestudenten entsprach. ich glaube unsere erste unterhaltung war am freitag vor 2 wochen und sie war so unterhaltsam, dass sie beinahe die ganze nacht dauerte und selbstverständlich samstags weiter geführt wurde. da ich sowieso gerade mit dem püppchen unsere übliche samstag-abend-planung besprach, fragte ich ihn einfach, ob er nicht lust hätte, mitzukommen. er zögerte, denn er fand es verständlicherweise komisch, mit uns beiden allein wegzugehen, da wir uns ja kaum kannten. die tasche konnte er im übrigen nicht mitnehmen, da sich dieser überaus merkwürdige mensch gerade auf dem weg nach ost-europa befand, weil er da "was zu erledigen" hatte...

nachdem ich versicherte, dass wir nicht beißen und er ruhig auch allein mit uns kommen könnte und er versprach, dann auch nicht schach zu spielen, war die abend-planung fertig und einige stunden später trafen wir uns dann auch tatsächlich. als ich sah, dass mr. mathe einiges an bier in sich hinein leeren konnte, wirklich unterhaltsam war und abgesehen davon auch noch metal hörte, musste ich wohl oder übel tatsächlich sämtliche meine vorurteile über bord schmeißen.

da das püppchen mit dem auto gekommen und folglich viel zu nüchtern war, ließ sie uns beide auch schon relativ bald wieder allein und verabschiedete sich bei mir mit den worten: "der sieht aus als ob er gut küssen kann"

diese meinung teilte ich übrigens nicht, dennoch muss ich sagen dass ich plötzlich ein wenig neugierig wurde.

als er anfing, hin und wieder seinen arm um mich zu legen, freute ich mich trotzdem nicht darüber, trotz aller neugier und allem forschergeist in mir, denn eigentlich stand ich ja bekanntlicherweise auf die tasche - seinen besten freund. ein kuss zwischen mir und dem genie und ich müsste die tasche vergessen (oder, zweite option: ich würde als schlampe dastehen)

aber es gab auch noch eine dritte option, die mir bis dahin nie in den sinn gekommen war, bei der ich weder nuttig dastehe noch mich ärgern müsste, dass meine chancen bei der tasche dahin sind. und option nummer drei ist übrigens nicht einfach ´kein kuss´, denn dies würde ja meinem forscherdrang in die quere kommen später mehr dazu...

ich sträubte mich lange dagegen als er dann tatsächlich mehrmals versuchte, mich zu küssen, denn erstens wie erwähnt - die tasche, zweitens war er nicht mein fall, und drittens war ich so betrunken dass ich ihn anbrüllte, wie er es nur wagen konnte, diesen betrunkenen zustand auch noch auszunutzen. zu guter letzt legte er sich dann auch noch mit meiner besten freundin, dem grinsch, an und ich saß dazwischen, verwirrt und zu besoffen um einfach weg zu gehen, da ich befürchtete, nicht mehr laufen zu können (das berühmte samstags-erdbeben mal wieder...)

einige minuten und einige tequilla später beruhigte sich die situation wieder, nachdem der grinsch aufgrund der tatsache gerade weggegangen war, dass die tequillas den gleichen weg, den sie gekommen waren, nun auch wieder hinaus wollten.

nun saßen ich und das genie also alleine dort auf der bank, wir schauten uns an und ich wusste, dass ich in diesem moment zu müde oder zu gleichgültig war um mich noch länger zu wehren. mir fiel auf dass es ohne grinschs wütendes gelalle plötzlich ungewohnt still und ruhig war. sein gesicht kam näher und plötzlich küsste er mich ganz sanft und vorsichtig und ganz überraschend schwirrten plötzlich millionen von schmetterlingen in meinem bauch... ich lächelte ihn an und dachte mir, wie recht doch das püppchen hatte...

und nun zu der bisher nicht bedachten option nummer drei: diese unzähligen schmetterlinge in meinem bauch und die tatsache, dass mich die tasche plötzlich nicht mehr im geringesten interessierte, warfen die frage auf, ob es eigentlich so etwas wie liebe auf den ersten kuss gab. seit diesem tag weiß ich die antwort...

12.8.07 01:33
 


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