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KAPITEL 4: DER GRINSCH UND DESSEN HELLSEHERISCHE FÄHIGKEITEN

nach meinem "date" zu hause angekommen, warf ich erst einmal den computer an um eine email ins ferne australien zu schicken. schließlich musste ich dringend jemandem von diesem abend berichten und wie immer war der grinsch diesbezüglich meine erste wahl, erstens schon allein aus tradition, denn seit jenen lange vergangen zeiten, in denen jungs plötzlich nicht mehr doof sondern unheimlich interessant geworden waren, schwärmten und jammerten wir zusammen über dieses oft leidige thema. zweitens war sie die einzige, die ihn auch kannte und schließlich war sie es auch, die mir (leider) nach jenem abend im chat mit der südfrucht, versichert hatte, das er ein netter kerl und ihres wissens kein kettensägenmörder war, und ich mich ruhig mit ihm treffen könnte, was ich ja dann auch tat.
mein fazit des abends fiel dabei eher nicht besonders positiv aus, denn alles in allem war er doch eher langweilig.
ich glaube der grinsch war darüber einigermaßen erleichtert, denn so lange und gut wie sie mich kennt, musste sie befürchten dass ich mich schon wieder schwer verknallt hatte, berechtigterweise, denn ehrlich gesagt verliebe ich mich schon recht schnell und oft.
da der grinsch ein schrecklich unromantischer mensch ist, drohte sie mir sicherheitshalber schon im vorraus, dass sie, sollte ich wieder anfangen zu schwärmen und wie schon so oft den satz "ich war noch nie so verliebt!" von mir geben, so laut kotzen würde, dass ich es bis nach deutschland hören werde.
die andere variante, die sie befürchten musste, war das direkte gegenteil, nämlich dass sie fortan eine liebeskummer getränkte jammer-selbstmitleid-mail nach der anderen erhalten würde, die sie als meine freundin dann auch noch beantworten müsste. ich muss sagen, die arme wurde hart getroffen, und zwar von beiden typen von emails.

bei genauerer betrachtung in den darauf folgenden tagen, erschien mir dieser abend nämlich auf einmal doch nicht mehr gar so langweilig und die südfrucht avancierte langsam aber sicher zu einer echten alternative zu prinz kuhstall. je länger ich über ihn nachdachte, und das tat ich mittlerweile fast ununterbrochen, desto besser gefiel er mir erstaunlicherweise, seine blauen augen, sein niedliches lächeln, dieses hinterteil, ... und desto mehr bereute ich es, dass wir, bei unsere unterhaltung im auto vor meinem haus, kein weiteres treffen vereinbart hatten.
sämtliche freien kapazitätn meines gehirns, die nicht mit aufgaben wie atmen und der steuerung meiner körperfunktionen beschäftigt waren, wurden fortan nur noch dazu genutzt, den abend wieder und wieder zu rekonstruieren, sämtliche noch so kleinen regungen, blicke oder dinge, die er gesagt oder getan hatte, zu analysieren,  um herauszufinden, wie der abend, wie ich ihm gefallen hatte. und es trat ein, was der grinsch in weiser vorraussicht vorhergesagt hatte. ich steigerte mich immer mehr in meine verliebtheit hinein. bestimmt auch, weil ich gerade sonst nichts zu tun hatte...

die tage vergingen und da ich viel zu schüchtern war, mich bei ihm zu melden und mir lieber ein bein ausgerissen hätte, als der südfrucht, der mich ja möglichereise blöd, häßlich oder langweilig fand, oder schlimmer, alles das zusammen, eine sms zu schreiben, schaute ich jeden abend oder wenn prinz kuhstall nicht guckte, in den chat, in dem ich ihn in jener nacht kennen gelernt hatte, aber er war nie online. die tage vergingen, ohne dass ich etwas von ihm hörte, und ich musste einsehen, dass ich diesen abend offenbar total verkackt hatte und nie wieder von hören würde. mit diesem gedanken wollte ich mich aber nur ungern anfreunden....

26.6.06 02:36
 


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